Die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse haben sich dieses Jahr nach Polen begeben, um Näheres über die Geschehnisse während des Zweiten Weltkrieges zu erfahren.
Das hat sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte sehr interessiert und tief berührt. Der Besuch der Gedenkstätte Majdanek war besonders aufwühlend. Es ist ein bedrückendes Gefühl, zu wissen, was dort vor gerade einmal 80 Jahren geschehen ist.
Die Führung durch die Gedenkstätte hat uns alle sehr geprägt – auf Wegen zu gehen, auf denen einst Menschen gegen ihren Willen liefen.
Der Besuch hat alle von uns zum Nachdenken angeregt. Die Eindrücke waren erschütternd und haben uns die Grausamkeit und das Ausmaß der Verbrechen noch einmal deutlich vor Augen geführt. Im Nachgang der Gedenkstättenfahrt haben die Teilnehmenden in Kleingruppen verschiedene Projekte zu unterschiedlichen Themen erarbeitet.
Es liegt an uns allen, dafür zu sorgen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.
Unsere Klassenfahrt in die tschechische Hauptstadt Prag war ein echtes Highlight des Schuljahres. Vier Tage voller Kultur, Geschichte, Spaß und Gemeinschaft bleiben uns noch lange in Erinnerung.
Tag 1 – Anreise und erste Eindrücke
Nach unserer Ankunft in Prag machten wir uns direkt auf den Weg zur Aussichtsplattform, von der aus man einen atemberaubenden Blick über die gesamte Stadt hatte. Danach hatten wir Freizeit, um die Stadt kennenzulernen: Wir schlenderten durch die Straßen, besuchten eine Mall und gingen gemeinsam Sushi essen. Am Abend machten wir einen langen Spaziergang und schossen viele schöne Fotos.
Spätabends, gegen 23:45, bestellten einige von uns noch etwas zu essen bei McDonald’s. Ein unvergesslicher Moment war die Begegnung mit einer Spinne im Zimmer um 2:30 Uhr – wir mussten tatsächlich jemanden von der Rezeption holen, um sie zu entfernen. Ein Erlebnis, das wohl keiner so schnell vergisst!
Tag 2 – Klosterbesuch und Stadterkundung
Am zweiten Tag starteten wir früh: 7:20 aufstehen, Frühstück und Abfahrt. Mit der Bahn fuhren wir zu einem historischen Kloster, das wir mit einem Guide besichtigten. Die Führung dauerte ganze vier Stunden – interessant, aber auch anstrengend. Danach hatten wir erstmal zwei Stunden Freizeit, die wir zum Essen nutzten.
Später am Tag besuchten wir das Prager Rathaus und verbrachten den restlichen Nachmittag mit Rollerfahren durch die Stadt. Gegen 22:30 waren wir zurück in der Unterkunft, spielten noch Werwolf und saßen gemeinsam draußen, bevor wir schließlich um 2:30 Uhr schlafen gingen.
Tag 3 – Technikmuseum und Sternwarte
Am dritten Tag besuchten wir zunächst das Technikmuseum. Dort bestaunten wir alte Fahrzeuge, Flugzeuge und Maschinen und lernten viel über die technische Entwicklung Europas.
Am Nachmittag stand ein besonderes Highlight auf dem Programm: der Besuch einer Sternwarte. In einer spannenden Führung erfuhren wir viel über die Geschichte der Astronomie in Tschechien. Besonders faszinierend war der älteste Teleskop der Sternwarte, mit dem früher Himmelskörper beobachtet wurden. Leider spielte das Wetter nicht mit, sodass wir keine Sternbeobachtung machen konnten – trotzdem war der Besuch sehr interessant und lehrreich.
Tag 4 – Klementinum und Abschied
Der vierte und letzte Tag führte uns in das beeindruckende Klementinum, eines der bedeutendsten historischen Gebäude Prags. Ursprünglich als Jesuitenuniversität gegründet, beherbergt es heute eine weltberühmte Barockbibliothek. Der Anblick dieser Bibliothek war atemberaubend: reich verzierte Regale, jahrhundertealte Bücher und eine prachtvolle Decke – ein echtes Juwel europäischer Kulturgeschichte.
Anschließend stiegen wir auf den Astronomischen Turm und genossen ein letztes Mal den weiten Blick über die Dächer der Stadt – ein wunderschöner Abschiedsmoment.
Fazit
Unsere Klassenfahrt nach Prag war eine perfekte Mischung aus Kultur, Spaß und Gemeinschaft. Wir haben nicht nur viel gesehen und gelernt, sondern auch viele schöne Erinnerungen gesammelt. Ob beim Stadtbummel, im Kloster, in der Sternwarte oder beim Werwolfspielen am Abend – diese Reise werden wir nicht so schnell vergessen.
Ein herzliches Dankeschön an unsere Lehrerinnen und Lehrer für die tolle Organisation!
Mit Stolz und Wehmut verabschiedet die Schulgemeinschaft der KGS Rostock die Abschlussklasse 2025. Unter dem Motto „Leuchtturm – Wir leuchten weiter!“ habt ihr euren Weg bestritten – und dabei selbst viele Lichter entzündet.
Ein Leuchtturm steht nicht nur für Orientierung und Standhaftigkeit, sondern auch für das Vertrauen, das wir in euch setzen: Dass ihr euren Kurs findet, auch wenn der Wind mal stärker weht. Ihr habt bewiesen, dass ihr Verantwortung übernehmen könnt, füreinander da seid und bereit seid, weiterzugehen.
Als Schulgemeinschaft durften wir euch wachsen sehen – fachlich, menschlich, gemeinschaftlich. Ihr habt Spuren hinterlassen: in Klassenräumen, auf dem Schulhof, in unseren Herzen.
Jetzt setzt ihr die Segel, mit dem Licht eures eigenen Leuchtturms im Rücken – und hoffentlich mit einem sicheren Gefühl, dass ihr hier immer willkommen seid. Die KGS Rostock bleibt euer Heimathafen.
Wir wünschen euch:
Klaren Kurs, ruhige See und immer wieder einen Ort, an dem euer Licht gesehen wird.
Im neuen Schuljahr wird auch unsere Schule mit Mittagessen der Mittagsmatrosen beliefert. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, möchten wir Sie bitten sich die Informationen zum Ablauf anzusehen und sich mit dem entsprechenden Schulcode (A2X543)bei Bedarf zu registrieren. Dann kann pünktlich zum Schulstart das Essen bestellt werden.
Am Sonntag, dem 1. Juni, hieß es für einige Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und 10. Klassen: Auf geht’s nach Born zum Regenbogen-Campingplatz. Dort verbrachten wir vier Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten, genossen das gute Wetter und verbesserten unsere Windsurfkenntnisse. Wir kamen alle bei Gewitter an und hofften auf besseres Wetter, jedoch waren unsere Sorgen unbegründet: Nach dem leckeren Abendessen sahen wir einige geübte Windsurfer schon wieder aufs Wasser gehen – die Vorfreude auf die nächsten Tage stieg. Am Montag wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe wollte den Surfschein machen, die andere ihre Kenntnisse aus dem Vorjahr auffrischen. Drei Tage lang wurde geübt, bis am Mittwoch alle Teilnehmer*innen dieser Gruppe die praktische und theoretische Prüfung mit Bravour bestanden und ihren Surfschein erhielten. Auch wer den Schein bereits hatte, konnte sein Können weiter verbessern – trotz gelegentlichen fehlendem Wind.
Einige Highlights waren das gemeinsame Frühstück und Abendbrot mit unseren Lehrkräften Frau Städke und Herrn Utes, die sich viel Mühe gaben, uns unter anderem mit einem Grillabend zu versorgen.Wir verbrachten zusammen schöne Abende am Lagerfeuer und gingen auch mit SUPs auf den Bodden. Nach drei sonnigen, aber viel zu kurzen Tagen fuhren wir – gebräunt, müde und etwas traurig – wieder nach Hause. Wir danken unseren Surflehrern sowie Frau Städke und Herrn Utes, die dieses tolle Camp möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Luv weicht Lee, weil ich ihn seh.“
Am 28.05. nahmen die Klassen 8b und 8g am Wassertag, welcher von Pure Water for Generations organisiert wurde, teil. Zuerst erhielten die Schülerinnen und Schüler durch die Dokumentation „2467km“ im Kino einen ersten Einblick in das Thema „Wasser“. Anschließend durchliefen beide Klassen in Papendorf verschiedene Stationen zur Förderung von Achtsamkeit, Aktivität und Kreativität. Neben der Durchführung von Yoga-Übungen lernten sie dabei auch Störfaktoren des Wasserkreislaufes kennen, visualisierten ihre Assoziationen zum Thema mithilfe von Wachsmalstiften und setzten sich mit den Zersetzungszeiten von gesammeltem Müll auseinander. Wusstet ihr, dass die Zersetzung von Plastikflaschen bis zu 1000 Jahre dauern kann? Zum krönenden Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler Stand-Up-Paddling ausprobieren. Ein besonderes Highlight für alle!